Geschichte des Ständehaus


Görlitz entwickelte sich in den Jahren ab 1815 zum politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Zentrum der preußischen Oberlausitz. Die Ständevertretung des Landtages baute sich 1854 einen geräumigen, repräsentativen Neubau zwischen Schützenstraße und Promenade. Der Saal im ersten Obergeschoss des Ständehauses diente als Sitzungssaal für die „Landtage“. Das historische Gebäude des Ständehauses wurde nach Auflösung der Ständevertretung als Landeshauptkasse, Landesstraßenbauamt, Kreisleitung und Offizierswohnstätte genutzt. Am 31. Mai 2013 übernahm das Ehepaar Bergit und Detlef Kahl das Altenheim mit dem Anliegen, ihre Zukunft der Fürsorge für Menschen, die Hilfe benötigen, zu widmen. Von Anfang an war Familie Kahl von der Schönheit des preußischen Versammlungsortes angetan. Der üppige Festsaal ist jetzt wieder ein Ort der Kultur und der Begegnung.

Aktuelles


Veranstaltung 19.11. um 19.30 Uhr Ständehaus "Gut gegen Nordwind" - szenische Lesung mit Aglaia Szyszkowitz und Walter Sittler